Büro Knoblich Landschaftsarchitekten

Herstellung des Floßgrabens

Projektinformationen:

Die ehemals vorhandenen Vorflutsysteme insbesondere an der Ostseite des Cospudener Sees wurden im Zuge des Bergbaus teilweise beseitigt. Es bestanden daher Planungen hier eine Vorflut zu schaffen, wodurch die gezielte Oberflächenwasserführung mit Ausrichtung auf den vorhandenen Vorfluter (Floßgraben) unter Ausschluss des Cospudener Sees möglich wird. Der Floßgraben-Altlauf war nur im Bereich zwischen Grenzgraben und dem Ziegeleiweg und weiter bis zur Mündung in die Pleiße bespannt. In einer möglichen Planung sollte der Floßgraben östlich des Cospudener Sees durchgängig bespannt werden und schließlich den Zwenkauer See mit der Pleiße verbinden.

Der Planfeststellungsbeschluss „Herstellung des Floßgrabens“ enthielt bezüglich der Belange von Natur und Landschaft mehrere Nebenbestimmungen. Hierbei handelte es sich hauptsächlich um die Erfassung relevanter Arten sowie deren Lebensstätten in Ergänzung zu vorgelegten Unterlagen, insbesondere der Artenschutzrechtlichen Fachbeiträge.

Planungsleistungen:

  • Durchführung ökologischer und artenschutzfachlicher Kartierungen und Untersuchungen
  • Gewässerunterhaltungsmaßnahmen in den Unterabschnitten I-3 bis I-5
  • Neuerstellung des Grabenprofils in den Unterab-schnitten II-3 und III
  • Untersuchungen im Bereich des sogenannten Kleingewässerkomplexes westlich des Unterabschnitts II-3

Revierbesetzendes Männchen der Großen Moosjungfer

Revierbesetzendes Männchen der Großen Moosjungfer

Habitat der Großen Moosjungfer

Habitat der Großen Moosjungfer

Floßgraben mit deutlicher Ausfällung von Eisenhydroxid

Floßgraben mit deutlicher Ausfällung von Eisenhydroxid

überstaute Forstschneise

überstaute Forstschneise


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Projektdaten

Auftraggeber:
Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV)

Bearbeitungszeitraum:
11/2010 bis 11/2011