Büro Knoblich Landschaftsarchitekten

Rad- und Fahrweg Oberglaucha bis Hohenprießnitz

Projektinformationen:

Der Rad- und Fahrweg von Hohenprießnitz bis Oberglaucha verläuft westlich parallel zur Mulde. Durch das Muldehochwasser und die daraus resultierenden Deichbrüche in Hohenprießnitz und Glaucha im Juni 2013 wurden die Muldenauen überschwemmt. Der Rad- und Fahrweg war dabei ebenfalls betroffen und es wurde Material mit­gerissen sowie die bituminöse Fahrbahn unterspült.

Die Planung sah die Wiederherstellung des Weges von Hohen­prießnitz/Ziegeleistraße bis nach Oberglaucha Ortseingang, Gemeinde Zschepplin, vor. Der Beginn sowie das Ende des Weges war vollasphaltiert und sollten erhalten bleiben. Der Ausbau richtete sich nach den Richtlinien für den ländlichen Wegebau.

Um dem Anspruch einer nachhaltigen Wiederherstellung im Hoch­wassergebiet nachzukommen und weitere Sanierungskosten bei zukünftigen Hochwasserereignissen zu verhindern, wurde die Wie­derherstellung des sandgeschlemmten Weges in Asphalt/Pflaster­bauweise geplant. Die Wegebreite sowie die Trassenführung blieben dabei gleich. Entlang des Weges wurden zum Ausgleich des Eingriffes in Natur und Landschaft 25 Obstgehölze angepflanzt.

Planungsleistungen:

  • Objektplanung  Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI 2013
Lageplan

Lageplan

nach dem Hochwasser 2013

nach dem Hochwasser 2013

Rad- und Fahrweg nach der Wiederherstellung

Rad- und Fahrweg nach der Wiederherstellung

Bestandsbild - Juli 2013

Bestandsbild - Juli 2013


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Projektdaten

Auftraggeber:
Gemeinde Zschepplin

Bearbeitungszeitraum:
07/2013 bis 03/2015